Landwirtschaft
Zu den drei größten ansässigen Vollerwerbsbauern zählt der Waldhof der Familie Schmitt, die als erste Familie 1962, im Rahmen, der zwischen 1962 und 1970 stattfindenden Flurbereinigung in die westliche Gemarkung aussiedelte.
Kurz darauf siedelte die Familie Reinhart, die den Lindenhof bewirtschaftet aus und als dritter Hof folgte der Marienhof der Familie Fecher.
Die Landwirtschaft hat in einer modernen Industrie- und Dienstleistungsgesellschaft wichtige volkswirtschaftliche, aber auch gesellschaftspolitische Aufgaben zu erfüllen.
Die wichtigste Aufgabe unserer Bauern ist die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln und Rohstoffen, was die Produktion pflanzlicher Produkte wie Getreide und die Tierhaltung umfasst.
Unsere Bauern tragen zur Erhaltung und Pflege von Natur, Landschaft und Umwelt bei.
Auch die Erzeugung von pflanzlichen Rohstoffen für die industrielle und gewerbliche Verarbeitung gewinnt an Bedeutung. Schließlich trägt die bäuerliche Landwirtschaft in ländlichen Räumen wesentlich zu einer lebensfähigen Infrastruktur bei, womit eine Vielzahl von Arbeitsplätzen auch in Gewerbe-, Handwerks- und Dienstleistungsunternehmen gesichert wird.
Das Führen eines landwirtschaftlichen Betriebs erfordert auch kaufmännische Fähigkeiten, wie Kostenkalkulation, Buchführung und das Beobachten von Marktpreisen.
Die in Niedernberg genutzte Landwirtschaftsfläche beträgt ca. 6.280.000 m², was ca. 40 % der Gemeindefläche entspricht.
Die Nutzung des Bodens teilt sich nach folgenden Anbauarten auf 128 ha Dauergrünland, 500 ha für Getreide darunter fallen 39 ha für Weizen, 46 ha Winterraps und 244 ha Pflanzen und Grünernte, in diesen sind 191 ha Silomais und Grünmais enthalten.
Die Pflanzen zur Grünernte werden als Futterpflanzen verwendet wie auch als Substrat, um erneuerbare Energien zu erzeugen.
(Quelle: bayer. Landesamt für Statistik, Statistik kommunal 2022, Geschichtsverein Niedernberg)
Andreas Schütz
Verantw. für den Inhalt
Ralf Sendelbach
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